Alles was zählt!

06:59

Hallo, Ihr Lieben,
vor kurzem hatte ich ein längeres Gespräch mit Monika. Sie hatte einen Post *klick* veröffentlicht, der mich sehr zum Nachdenken angeregt hatte. Muss man sich verbiegen lassen oder sich selbst vergessen nur um gemocht zu werden?



Muss man Dinge tun, zu denen man im Augenblick keine Lust oder Zeit hat, nur um es den anderen Recht zu machen.

Sollte man sich Zeit für etwas nehmen, die man vielleicht gerade nicht hat ? Nur um dann etwas halbherzig zu tun.





Oft fühle ich mich verpflichtet, etwas zu tun (sei es ein Anruf, ein Kommentar hier auf dem Blog oder ein Besuch der irgendwie von mir erwartet wird), und mache das auch - aber irgendwie dann nicht mit Herz. Das tut mir nicht gut, es stresst mich innerlich und ich denke der Angerufene oder Besuchte spürt das dann auch. Dann nehme ich mir vor, das nächste mal mehr in mich hinein zu hören - es gelingt mir nicht immer.




Als wir uns so unterhielten, kam mir ein Zitat von José Micard Teixeira in den Sinn. Ein sehr kraftvolles Zitat,das gerade die Runde durch Sozialen Netzwerke macht. Vielleicht kennt ihr es ja schon.



Ich mag es aber so gerne, dass ich ihn hier mit euch teilen möchte.


So das war es für heute auch schon von mir, jetzt überlasse ich jetzt José Micard Teixeira das Wort:



„Ich habe für bestimmte Dinge keine Geduld mehr, nicht weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, wo ich keine Zeit mehr verschwenden möchte mit etwas, was mir nicht gefällt oder mir weh tut. Ich habe keine Geduld mehr für Zynismus, ausufernde Kritik und Forderungen welcher Art auch immer. Ich mag nicht mehr jenen gefallen, die mich nicht mögen, jene lieben die mich nicht lieben und jene anlächeln die mich nicht anlächeln möchten.
Ich verschwende keine einzige Minute mehr mit jenen, die lügen oder manipulieren wollen. Ich beschloss, nicht länger neben Verstellung, Heuchelei, Unehrlichkeit und billigem Lob zu existieren. Ich toleriere weder selektive Gelehrsamkeit noch akademische Arroganz. Ich passe mich auch nicht populärem Klatsch an. Ich hasse Konflikt und Vergleiche. Ich glaube an eine Welt der Gegensätze und darum meide ich Leute mit rigiden und unflexiblen Persönlichkeiten. Innerhalb von Freundschaft mag ich weder mangelnde Loyalität noch Betrug. Ich gebe mich nicht mit jenen ab, die nicht wissen wie man ein Kompliment oder ein Wort der Ermutigung ausspricht. Übertreibungen langweilen mich und ich habe Schwierigkeiten jene zu akzeptieren, die Tiere nicht mögen. Und auf der Spitze von alledem habe ich keine Geduld für alle, die meine Geduld nicht verdienen.“  (José Micard Teixeira)




Dieser Text spricht mir in vielen Punkten aus dem Herzen  - Danke an José Micard Teixeira. 




Viele liebe Grüße

Silke

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5 Kommentare

  1. Liebe Silke,
    der Text spricht mir aus dem Herzen. Ich habe auch irgendwann den Punkt erreicht, dass ich die Sachen, die mir nicht am Herzen liegen, nicht mehr mitmache. Um ehrlich zu sein, es fällt mir nicht leicht, "nein" zu sagen.
    Herzlich
    Loretta

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  2. Liebe Silke,
    diese Gefühle kenn ich auch und mittlerweile klappt es doch schon mal eher, auch mal nein zu sagen zu Dingen, die man ( ich ) eigentlich gar nicht möchte ... einfach ist es nicht, aber, wenn es klappt, dann tut es auch gut hinterher ;O)
    Danke für diesen wundervollen Post und die so schönen Bilder!
    Ich wünsche Dir noch einen schönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  3. Liebe Silke,
    ich geselle mich zu Euch...auch mir geht es allzuoft so, dass ich Dinge mache, weil man es von mir erwartet, weil ich niemand verletzen möchte, weil es einfacher scheint u. u.
    Als ich im Januar gesundheitlich ziemlich angeschlagen da hing, sagte mein Hausarzt zu mir, ich müsse endlich lernen "Nein" zu sagen. Und auch da geselle ich mich zu meinen "Vorschreiberinnen" - es fällt mir "verdammt" schwer! Und ich habe bis heute meistens ein schlechtes Gewissen...Aber, ich will (ich muss) es lernen! Meinetwegen und auch meiner Familie wegen, denn von einer kaputten Frau, Mutter und Oma haben sie auch nichts...
    Aber es geht ja um viel mehr. Wir sollten uns, unserer selbst Willen, nicht verbiegen! Ich fürchte, Frauen haben damit die meisten Probleme...Lasst es uns angehen Mädels!
    Alles Liebe
    Heidi

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  4. Liebe Silke,
    Mit zunehmendem Alter kommt Einsicht und Stärke. Das ist auch sehr gut so. Ich denke, das ist auch stark davon abhängig, ob man sich selbst und seinen Platz im Leben gefunden hat. Erinnert mich stark an ESMI. Diese Aktion hat mir schon bei Ines sehr gefallen. Daß Zitat von Herrn Texeira trifft den Nagel sehr genau auf den Kopf.
    Also tun wir nur noch, was uns gut tut!

    Liebe Grüsse
    Nicole

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  5. Liebe Silke,
    da ist viel in Gang gekommen bei dir...
    Tatsächlich finde ich es auch ganz wichtig, wie schon beschrieben,
    dass wir Menschen uns selbst Wert schätzen, so wie wir sind,
    weil wir nur so uns leben können,
    als die wir gemeint sind von Geburt an und
    dann sind wir nicht von der Wertschätzung anderer abhängig...
    Das macht innerlich frei und es tut gut.-
    Wenn wir dann gleichzeitig den Wünschen und Vorstellungen anderer entsprechen ist das schön,
    aber nicht zwangläufig....

    Verbiegen kann auf Dauer nicht gut und gesund sein, ist meine Erfahrung...,
    manchmal sind wir Menschen geneigt dazu, aber hoffentlich merken wir es rechtzeitig
    um es wieder verändern zu können.

    Es ist gut, immer mehr zu dir selbst wieder zurück zu kommen,
    dein Innerstes wahr zu nehmen, dann bist du klarer in dir und das hilft im Außen das zu leben
    und umzusetzen,was dir gut tut.
    Ich wünsche dir gutes Gelingen dafür!
    Herzlich Moni*

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Ich freue mich wirklich über jeden Kommentar.
Ich schaffe es aber nicht, hier auf jeden Kommentar zu reagieren.
Fragen werden aber auf alle Fälle beantwortet und ich besuche Euch auch sehr gerne auf Euren Blogs ♥

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